Trainerausbildung

Ausbildung zum Profi-Trainer

Trainer/in sein heißt, nicht nur eben ein „schönes“ Seminar durchzuführen oder von Anderen bewundert werden zu wollen, sondern verantwortungsbewusst mit sich, den Teilnehmern und den Unternehmen umzugehen.

Die zentralen Aufgaben sind eine sorgfältige Analyse des Trainingsbedarfes und die Entwicklung von Strategien und Konzepten.

Wie diese Aufgaben zu bewältigen sind und wie die Konzepte in den einzelnen Seminaren umzusetzen sind, lernen die zukünftigen Trainer/innen in den vier Bausteinen.

Vertieft werden die Kenntnisse in zweitägigen Supervisionen.

Profi 1: Der/Die Trainer/in als Persönlichkeit

Die zukünftigen Trainer/innen lernen im ersten Baustein ihre eigenen Fähigkeiten (Stärken/Schwächen) kennen und mit ihrer persönlichen Verhaltensstruktur umzugehen. Sie lernen mit Typologien zu arbeiten, um Menschen besser einschätzen zu können.

Eine positive Einstellung zu sich selbst, zu ihrem Beruf und zu ihren Mitmenschen ist für sie eine Voraussetzung. Weiterhin sind sie in der Lage, sich und andere zu motivieren.

Für den Optimisten ist das Leben bereits die Lösung.

Marcel Pagnol

Profi 2: Das Arbeiten als Trainer/in

Voraussetzung für erfolgreiche Seminare sind das Ermitteln des Trainingsbedarfes z.B. durch Interviews, Workshops und Engpassanalysen.

Daraus lassen sich konkrete Ziele und Maßnahmen entwickeln.

In diesem Baustein lernen die Trainer/innen mit Hilfe von Interviewtechniken, Aufbau und Durchführung von Workshops gezielt Seminare zu entwickeln und zu gestalten.

Sie können Seminarunterlagen praxis- und transferorientiert erstellen.

Die Trainer/innen steigern ihre Methodenkompetenz und erfahren, welche Methoden zu welchen Maßnahmen passen und lernen, diese gezielt einzusetzen.

Viele Menschen verfolgen hartnäckig den Weg, den sie gewählt haben, aber nur wenige das Ziel.

Friedrich Nietzsche

Supervision 1

Gezielter Aufbau und Festigung der erarbeiteten Themen aus den Bausteinen 1
und 2.

Profi 3: Der/Die praxisorientierte Trainer/in

Die Trainer/innen üben an konkreten Situationen, wie sie das Erarbeitete einsetzen können.

Dabei lernen sie, Gruppenprozesse zu steuern und mit Rollenspielen zu arbeiten. Diese werden mit und ohne Videounterstützung durchgeführt.

Wie und in welchem Umfang Entspannungsübungen, mentales Training, Auflockerungsübungen, Anekdoten und Geschichten sinnvoll sind, erfahren die Trainer/innen ebenfalls in diesem Baustein.

Das rechte Maß

Der Mullah, ein Prediger, kam in einen Saal, um zu sprechen. Der Saal war leer, bis auf einen jungen... mehr>

Persische Geschichte

Supervision 2

Erfahrungsaustausch. Welche Fragen sind noch offen? Wo liegen eventuelle Schwierigkeiten? Erster Stand zur Ausarbeitung des eigenen Seminarkonzeptes.

Profi 4: Der/Die Trainer/in als Coach und Transfersicherer

Trainer/innen werden nicht nur an Ihren Seminaren gemessen, sondern auch daran, wie sie anschließend die Teilnehmer/innen betreuen.

Erfolgskontrollen in bestimmten Abständen sowie "Training on the job" sind die zentralen Themen des vierten und letzten Bausteines.

Die Trainer/innen lernen, Einzelgespräche sicher zu führen, Coaching Prozesse einzuleiten und zu begleiten. Sie wissen Führungskräfte gezielt in den Folgeprozess einzubinden.

Die großen Häuptlinge sind nur so lange Häuptlinge, wie die Indianer sie als Häuptlinge wollen.

Björn Engholm

Abschluss – Supervision/Testing

Die Trainer/innen tragen ihr Konzept eines Seminars vor, als würden sie dieses Seminar live durchführen. Die anderen Trainer/innen sind dabei die Teilnehmer. Anschließend werden Seminar und Seminarkonzept bewertet.

Aushändigung der Zertifikate